Zwischen Utopie, Wahnsinn und Realität

Wie verrückt muss man sein, um so eine Aktion zu starten?

Wer hat so viel Zeit und Lust dies umzusetzen?

Ist dieses Vorhaben nicht zu einengend?

Wie soll man so etwas nur schaffen?

Diese und viele weitere Fragen wird sich vielleicht schon der Ein oder andere kopfschüttelnd gefragt haben.
Mir persönlich wurden sie aber direkt noch nicht gestellt.

Heute vor genau einem Jahr legte ich mir aus Jux und Neugierde eine eigene Musik-Challenge auf.

Wie lange wird es wohl dauern bis ich 1. Millionen Songs angehört habe?

Leicht Schüchtern fing ich also an meine gehörten Songs zu dokumentieren und in (mal mehr, mal weniger) regelmäßigen Abständen die jeweiligen Zwischenstände in den Sozialen Medien zu posten.

Eigentlich rechnete ich mit permanenten Fragestellungen wie oben bereits beschrieben. Doch das Gegenteil war eher der Fall. Anscheinend gibt es da doch ein kleines Völkchen das diese Aktion genauso spannend finden wie ich selbst.

Zugeben muss ich allerdings, dass ich anfangs mit der Handlung schneller als mit dem Kopf war und erst später beispielsweise auszurechnen versuchte wie lange es theoretisch dauern könnte. Nun ja, wenn ich täglich 100 Songs schaffe bräuchte ich über 27 Jahre, also hoffentlich noch machbar.

Da ich sowieso ständig von Musik umgeben bin, war und ist die Sache ein leichtes für mich, allerdings kann sich das jederzeit ändern. Denn wie jeder andere auch gibt es bei mir einen Alltag oder andere Verpflichtungen, die es einem eben nicht immer so einfach machen.

Mein direktes Umfeld weiß z.B noch gar nix von meiner ominösen Aktion. So notiere ich lediglich die Titelanzahl nach einer gehörten CD oder zähle sie über Deezer, Spotify und Apple Music. Lediglich beim Hören von Radio, Kassetten oder gesehene Videos im Fernsehen werden tatsächlich Strichlisten geführt.

 

1 Mio Liste

Musik ist allgegenwärtig. Selbst wenn du nur mit dem Auto irgendwo hin fährst läuft meist das Radio, oder du gehst mit deinen Freunden auf die Rutsch dann läuft in den Bars und Clubs meist auch Mucke.

Wer sich also einmal genau umhört, so ganz bewusst, der wird erst einmal sich Bewusst werden in wie weit wir alle mit Klängen und Tönen förmlich bombardiert werden.

So erreichte ich im ersten Jahr die stolze Summe von 20.839 bereits gehörten und notierten Songs. Die Dunkelziffer ist weit höher, aber hier soll der Spaß an der Sache die Oberhand behalten.

Dieser Spaß hört bei so genannten Mixen nicht auf. Auch hier verwende ich die Strichlistenmethode sofern die Abgrenzungen zwischen den Titeln in den Übergängen klar definiert sind. Andernfalls kam es auch schon vor, dass so ein Mix mit 40 Songs als ein komplettes Stück genommen wurde. Hier gehe ich somit nach Lust und Laune vor, jedoch immer mit Korrektheit und bedacht.

Insgesamt lasse ich bei der Auswertung lieber einen Hit ausfallen, als dass ich mit Ach und Krach eine möglichst hohe Zahl in kürzester Zeit erreiche.

Wie du allein schon anhand der Obigen aktuellen Zahl sehen kannst, müsste dort theoretisch 36.500 stehen, doch die habe ich nicht geschafft.

Es bleibt somit abzuwarten wie lange mich noch die Lust gefangen hält und wie es in einem zweiten Challenge-Jahr laufen wird.

Natürlich halte ich jeden Interessenten weiterhin auf Facebook und Twitter auf dem laufenden.

Bis zum nächsten Jahr und auf die nächsten 20.000 Songs

Deine
Nadine

 

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