Was, wenn nix mehr geht!

Es war Ende Mai vorletzten Jahres (2014)!

Nichts ging mehr, der Körper und vor allem die Psyche schienen sich nun komplett zu verabschieden.

Heulend vor meiner Mutter zusammenbrechend war klar, es muss etwas geschehen! Zunächst ging es zum Hausarzt der mich erst einmal für 4 Wochen Krank und ein Schlafmittel verschrieb. 

Da ich anfangs noch nichts erzählen konnte gab es ein zweites Treffen, bei welchem er mir eine Überweisung fürs Krankenhaus mitgab.

Danach folgte im Juli ein 5-Wöchiger Aufenthalt in einer Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher mir half mein altes Leben zu verabschieden und Schritt für Schritt ein neues aufzubauen.

 

Warum erzähle ich Dir das alles?

Zum einen, weil ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, mit meinen Erfahrungen Dir zur Seite zu stehen und aufzuzeigen wie ich und letztendlich auch Du dein Leben verändern sowie positiver gestalten kannst. Aber auch zum Anderen, um meine Erlebnisse besser zu verarbeiten.

Den Startschuss zu diesem Beitrag brachte mir eine Blogparade von Simone A. Melzer (https://sam-kreativ-leben.de/2015/05/15/was-wenn-nichts-mehr-geht-meine-erste-blogparade/ ). Normalerweise kein Freund von solchen Aktionen fühlte ich mich direkt angesprochen und auch aufgefordert, an diesem wichtigen Thema mitzuwirken. Sicherlich ist unser persönliches Kennen eine weitere treibende Kraft.

 

Ja, wenn wirklich nix mehr geht ist es schwierig einen Anfang zu finden. Überhaupt erst einmal zu erkennen, dass hier etwas verkehrt läuft und das eingestehen, dass man Hilfe benötigt oder eben selbst etwas verändern muss, ist eine schier unlösbare Sache. Schließlich muss es ja nicht gleich soweit kommen, wie in meinem Fall, und deshalb möchte ich Dir gerne an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und hier erst einmal meine wichtigsten Tipps kurz erklärt präsentieren.

Aufgrund der Fülle an Infos möchte ich danach eine Blogreihe daraus machen, denn die Zusammenhänge lassen sich nicht immer in kurzen Sätzen darstellen. Mit klaren Beispielen lässt es sich nicht nur besser erklären, sonder Dich auch einfacher mitnehmen, so meine Überzeugung.

  • Höre auf deinen Körper: Sobald Du nicht mehr voll und ganz deine Gefühle und Gedanken richtig wahrnimmst und jegliche Erschöpfungen durch weiteres Handeln überhörst, suchen diese einen anderen Weg. DEINEN KÖRPER! Angefangen von starker Müdigkeit, bis Kopfschmerzen, Herzrasen, Rückenproblemen u.v.m wirst Du förmlich zum ausruhen gezwungen. Soweit muss es aber nicht kommen! Sobald Du merkst, dass es nun Inne zu halten gilt, TUE ES!!!
  • Lerne NEIN zu sagen: Es ist wichtig, es nicht immer jedem recht zu machen. Sicherlich gibt es all die Alltagsaufgaben, welche bewältigt werden wollen. Gehörst Du allerdings zu denen, die sich auch für andere regelrecht krumm machen, dann gilt hier ein klares STOP zu setzen. Ich weiß, Herausforderung pur! Aber nach meiner Erfahrung akzeptieren die wahren Freunde und Bekannte das.
  • Strukturiere deinen Tag neu: Langsam und ruhig dafür stetig ist hier die Devise. Binde ganz Bewusst Pausen ein. Fange klein an, am besten mit To-Do-Listen, achte dabei wirklich auf Kleinigkeiten. Ein wichtiges Telefonat hat genau so viel Priorität wie das Frühstück oder der kleine Spaziergang.
  • Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen: Der Blick in den Himmel und das beobachten der Wolken gibt Dir zwischendurch Ruhe, aber auch im Handel erhältliche geführte Meditationen, Entspannungs-CDs oder kostenlos in den Sozialen Netzwerken wirst du schnell fündig. Gerade dieser Punkt ist überhaupt das wichtigste, auch in deiner To-Do-Liste.

 

Wie oben schon erwähnt, sind hier nur wenige und kurz beschriebene Tipps aufgelistet. Ich könnte noch einige mehr hinzu packen und noch ausführlicher Beschreiben. Dies möchte ich in den nächsten Wochen für dich auch in anderen, extra dafür vorgesehene Blogbeiträge tun.

Fürs erste werden dir diese ausreichen und schon zu kleinen Veränderungen führen. Außerdem weißt Du nun auch ein Stückchen mehr weshalb es lUJONIJA gibt und ich persönlich mir nichts mehr verbieten möchte.

Und das rate ich Dir zum Abschluss auch.

Pass auf Dich sehr gut auf und gehe Deinen ganz eigenen Weg, es lohnt sich!

 

In diesem Sinne und bis zum nächsten Mal

 

deine

Nadine

 

 

1 Gedanke zu “Was, wenn nix mehr geht!

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