Vorgepurzelte Geburtstage, Überraschungen & Scherben

Vorgepurzelte Geburtstage, Überraschungen & Scherben

In guten fünf bis sechs Wochen werden wir bereits die ersten Lebkuchen ausfindig machen sowie die ersten Weihnachtsdekorationen in den Kaufhäusern vorfinden können.
Doch soweit ist die Welt LUJONIJA’s noch lange nicht, trotzdem gibt es Überraschungen durch und durch inklusive ungewollten (Glücks)Scherben.

An so Festlichkeiten wie eben Weihnachten oder auch Geburtstagen ist es üblich etwas zu verschenken, aber das kann schließlich jeder. Außerdem sind an diesen Tagen die Erwartungen der zu Beschenkenden sowieso darauf eingestellt vielleicht etwas abzubekommen. Mit der Hoffnung, dass es eben keine Baumwollunterhosen von Mutti, Stricksocken von Omi oder irgendwelchen anderen unbrauchbaren Schnickschnack von den Verwandten sind.
Nicht selten lässt die Kreativität der Schenker zu wünschen übrig, oder es wird lieblos irgendetwas gekauft, nur damit man nicht mit leeren Händen daherkommt.

Auch das gab es in der Welt LUJONIJA’s noch nie, auch und gerade wenn es von Jahr zu Jahr schwerer zu werden scheint (mit Ausnahme von Kleinkindern).

Ich ziehe es daher eher vor unter dem Jahr und einfach so meine Lieben zu überraschen, sofern es sich anbietet oder ich durch Zufall, der in Wirklichkeit keiner ist, auf etwas stoße, was einer der Besagten selbst schon immer gesucht hat.

In diesem Jahr erfand ich dann kurzerhand den „Vorgepurzelten Geburtstag“.
Denn der Hobbit sorgt überwiegend Nachts in der Antarktis für seinen Lebensunterhalt. Dabei meinen grundsätzlich seine Mobiltelefone bzw. eher deren Akkus das Gegenteilige ihres Bosses tun zu müssen und verabschieden sich daher regelmäßig mit Minusstunden in ihren vorgelegten Dauerurlaub.
Somit musste eine Alternative her und das ziemlich schnell. Der Hobbit mag es nämlich nicht zu warten. Durch seine Ungeduld spielt er meist sämtliche Szenarien durch die Kurioser nicht sein könnten.

Nun Thema Handy ist auch meines, so konnte ich das Trauerspiel und die einstigen eventuellen Vorhaben des Hobbits nicht mehr länger mit ansehen, zog somit seinen Burzeltag um gute drei Wochen vor und kaufte ihm eine SIM-Karte. So kann er in der Antarktis zumindest mit seinem lädierten Handfunkgerät für kurze Telefonate nach Hause telefonier (ET lässt grüßen), ohne ominösen Zeugs.

Glücklicherweise ist mir diese Überraschung mehr als gelungen.
Nicht auszudenken wenn es der falsche Anbieter gewesen wäre oder überhaupt in dieser Hinsicht irgendwelche Ansprüche seitens des Hobbits gegeben hätte.

Kaum die Karte in der Hand wurde direkt das gesamte Guthaben verballert, entgegen seiner vorherigen Aussagen und Vorhabens. Die Hauptsache jedoch ist, dass es ihm Glücklich gemacht hat und er nun auch und vielleicht dadurch nun im Pokèmon-Fieber steckt.

Solch Überfälle liebe ich und habe bereits des öfteren meine Lieben mit Handgemachten überraschen dürfen. Viel interessanter als immer nur dann zu schenken, wenn es eh jeder erwartet oder sich denken kann. Doch was dem Hobbit an seinem wirklichen Ehrentag ereilen wird kann er niemals vermuten und wird das Obige bei weitem übertrumpfen.

Gerne sagt man ja auch, wer gibt der bekommt, oder so ähnlich. Genau das dürfte ich dann die Tage erfahren, allerdings etwas anders als gewünscht.

Brötchen aufbacken am heimischen Herd und dessen integrierter Backofen ist längst nichts besonderes mehr, doch ich wurde eines besseren belehrt. Nachdem meine heißbegehrten Semmel endlich fertig waren hob ich sie aus dem Ofen und Krach!!!!
Die Frontscheibe krachte lautstark auf den Boden und deren Scherben verteilten sich in jedem Winkel der Küche und nahm dabei sogar auch noch den Hausflur mit in Beschlag.

Eine riesen Sauerei aus heißem Spezialglas und mit mindesten 1.000 Fragezeichen führten sie mich dann doch zum Glück.

Zuvor gab es allerdings noch eine Nebenkostenabrechnung die zu begleichen gewünscht wurde, aber anschließend die Zusage für einen komplett neuen Herd mit Backofen und Cerankochfeld, Yes! Hat sich doch noch alles ausgezahlt und ich darf mich nun auf die Suche nach einem geeigneten Küchengerät machen.
Scherben bringen eben doch Glück und wenn man gibt erhält man auch von irgendwoher etwas zurück.

Das dies allerdings so groß ausfallen würde, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Demnach liegt es nun wieder an mir weitere vorgepurzelte Geburtstage zu inszenieren und sind bereits auch schon in Planung. So wird ein Mädchen, welches mir sehr nahe steht, einen selbst geflochtenen Puppenkorb erhalten und auch meine Hündische Nichte wartet bereits auf ihr Körbchen für ihre zahlreiche Stofftiersammlung.

Also ran an die Arbeit und weiter überraschen 🙂

 

Zwar keine Scherben aber dennoch ominöses findest Du auf Facebook und Twitter.

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