Schlaraffo oder Schlaflo Mond

Verdammt bin ich Groggy!
Sorry, ich weiß, doofer Einstieg, aber entspricht genau meinen heutigen Geistes- sowie Körperzustand. Halb wach, halb abwesend.
Außerdem darfst du gerne diese Einleitung als Entschuldigung meinerseits ansehen, sollten sich im laufe dieses Beitrags die Fehlerteufel jeglicher Art einschleichen.

Grund für meinen derzeitigen Halbwachzustand ist die vergangene schlaflose Nacht (wie man eventuell teilweise aus der Überschrift ableiten kann). Denn für das s am Ende von Schlaflos hat es nicht mehr gereicht.

Dabei hatte der gestrige Tag ganz normal sein Ende gefunden. Gut, meine Hündische Nichte hatte Hummeln im Hintern und versuchte bei unserem Allabendlichen Spaziergang stets ihre Grenzen auszutesten, aber sonst war eigentlich alles wie gehabt.

Gegen 22 Uhr zog es mich dann noch auf mein Paradies Balkonien. Dabei erblickte ich klar und nah den Vollmond, der mir in der Vergangenheit eher Respektvoll und Ehrfurchtsvoll entgegenblickte und mich eher erschaudern ließ.
Doch diesmal war es anders. Ich saß da so auf meiner schaukelnden Hollywoodbank und blickte ihn diesmal ganz genau an, sah wie sich eine Wolke zunächst vor ihn schob, aber dann wieder von dannen zog.
Jedoch hatte ich irgendwann genug gesehen, richtete mich wie gewohnt für das Schlafgemach und stellte plötzlich fest kein bisschen Müde zu sein. Es musste also für Abhilfe gesorgt werden.

Zunächst erwägte ich eine sichere Quelle anzustreben, das hören von Podcasts. Ob Hörbücher oder Podcast, beide verhelfen mir normalerweise zu jeder Tageszeit zum relativ spontanen schlaf. Das Gähnen währenddessen sprach zunächst auch Gestern für diese Methode.
Jedoch reichte es bei weitem nicht aus um wirklich bei dem Matratzenhorchdienst Einkehr zu finden. Ich versuchte es trotzdem, zockte noch etwas Farm Heros auf dem iPad und suchte weiter nach Ruhe.

Doch nichts schien zu helfen, trotz der nun voranschreitenden Müdigkeit. Gedanken aus längst vergangenen Tagen fanden ihren Weg in mein Hirn, meist negativer Natur.
Warum? Kann ich dir nicht wirklich beantworten. Mutmaßen kann ich bestenfalls auf meine vergangenen eher unruhigen Tage, die ja nicht durchweg schlecht waren.

Als ich dies dem Ein oder Anderem aus meinem Umfeld erzählte (auch in der Vergangenheit) hieß es immer wie aus der Pistole geschossen:

„Wir hatten auch Vollmond. Du bist sicher Mondfühlig“

Hm, mit dem Mond und seinen Sagen, Weisheiten und Mythen hatte ich mich noch nie so auseinandergesetzt, da sie mich auch nie ansprachen und dadurch nicht von meinem Glauben liebkost wurden.

Sobald ich irgendetwas über den Mond höre, denke ich an verschiedene Aktivitäten, welche man zu bestimmten Mondzeiten durchführen soll, dessen Glauben daran mir bis heute einfach fehlt.

Der Glaube versetzt sowieso Berge, oder versucht es Umgangssprachlich zumindest. So hatte ich vor meinem Zubettgehen, bei dem betrachten des Mondes, komischerweise das Bedürfnis meine Wünsche an ihn zu schicken.
Dabei weiß ich, halt, vermute ich, dass der Vollmond an sich eher für das Loslassen vom Alten bzw. von Problemen und dergleichen assoziiert wird.
Die wahrlich Wissenden dürfen mich gerne via Kommentare korrigieren und aufklären. Denn ich kann nicht sagen woher dieses Verlangen schon seit einiger Zeit herrührt.

Es schien letzte Nacht im Allgemeinen recht unruhig gewesen zu sein, denn jenseits 3 Uhr Morgens schien nicht nur ich zum tausendsten mal die Pippibox aufzusuchen, sondern auch meine Nachbarn über und unter mir wandelten noch lange in ihren Wohnungen umher.

Vermutlich gegen fünf oder sechs Uhr in der Früh muss ich tatsächlich doch eingeschlafen sein. Glücklicherweise platzte eine Morgendliche Verabredung und ich konnte zumindest für ca. 2 Stunden die Nacht im liegen etwas nachholen nichtsahnend was mir heute alles widerfahren würde.

Völlig unausgeschlafen begann ich wie üblich meinen Tag und trank nach guten 3 Wochen sogar das erste mal wieder Kaffee, da meine Fitness im heutigen Rehakurs noch standhalten sollte.

Dann das für mich unerwartete (Schlaraffo lässt Grüßen). Ebenfalls wie üblich nehme ich mein Mobiltelefon zur Hand und betrachtete meine Webstatistiken. Kurioserweise schnellten die dermaßen in die Höhe, dass ich aktuell bei über 1.300 Besuchern nur am heutigen Mittwoch angelangt bin bzw. dieser Blog hier. Noch nie in den nunmehr 1 ½ Jahren gab es so eine Hohe Zahl. Abgesehen von den Abrufzahlen, die gerne auch zwischendurch die Schallmauern versuchen zu durchbrechen. Für mich immer wieder ein wahrliches Phänomen.
Demnach kann ich nur wieder mutmaßen und es auf die Aktualisierung von WordPress auf die neueste Version via Handy (welche heuer in dieser Form sein Debüt feierte).

Weitere Forschungen ergaben dann noch weitere Kuriositäten preis. Ich fand einen „Top Link“ in meiner Sammlung von einem Blog, dessen Beitrag ich weder kommentiert habe noch darin erwähnt wurde.
Ja, es ist tatsächlich einer, bzw. eine, der ich Folge. Carina Herrmann verhilft auf Um 180 Grad uns Frauen zur Selbstständigkeit im beruflichen Sinne. Immer eine Empfehlung wert.

2-Stündiger Brake, da ich nun auch das Gassi gehen mit Bravour trotz hohe Müdigkeit hinter mich gebracht habe, kann es im Text weiter gehen. Die Uhrzeit lassen wir jetzt einfach mal außer Acht.

Schlaraffo lässt ebenfalls auch hier noch einmal Grüßen, denn seit Gestern überkommt mich ein Ideenflut, wie ich sie in dieser Art schon lange nicht mehr hatte. Dazu beizeiten aber mehr, denn du wirst es sowieso von mir erfahren.

Aber selbst mein einstiges Hampelmännchen im Wirbelsäulenkurs hielt sich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, in Grenzen.

Der krönende Abschluss dieses Tages im Zeichen des Schlaraffos war eine super tolle Unterredung mit einer mir sehr nahe stehenden Person.
Ob der Mythologie des Mondes oder den Statistiken werde ich wohl nie so richtig verstehen. Über letzteres freue ich mich natürlich dermaßen und heiße jeden ECHTEN Besucher und Aufruf weiterhin herzlich Willkommen und bedanke mich an dieser Stelle bei all jenen die schon hier gewesen sind und noch kommen werden.

Mit alle dem und was da noch kommen möge, werde ich nun in mein Bettchen können und mit Sicherheit einen erholsamen Schlaf beiwohnen.

Guts Nächtle und bis bald

 

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