Müll

Müll

Heute Morgen schrieb ich noch auf Facebook wegen des Mülls im E-Mail-Postfach und ungefragtem Newsletterempfanges. Es diente als Beispiel woran man erkennt, dass man nun mit seinem Blog etwas bekannter zu werden scheint.

Doch soll es im heutigen Artikel um einen anderen bzw. dem wahren Müll gehen.

Nicht oft, aber dafür immer mal wieder, wenn genügend beisammen war, nutzte ich (wie wohl jeder andere auch) die Altglascontainer der Stadt. Die Mülltrennung in Bio- und Restmüll sowie Papier und Gelber Sack bedürfen schon fast einem Hochschulabschluss, da war das Trennen von Altglas schon eine schöne Entlastung fürs Hirn.

Ja richtig gelesen, WAR!
Seid heute sind sie nämlich weg, die Container. Die Begründung hierfür mehr als verständlich, dennoch für Menschen ohne Auto der Supergau.
Man könnte auch gut sagen, Ulm erstickt in seinem eigenen Dreck und das jetzt mehr denn je. Grund für die Abschaffung in unserer Straße sind die Anwohner und Vorbeifahrenden, welche solcherlei Orte als Mülldeponie verwenden. Um sein Altglas entsorgen zu können durfte man nicht Klein sein, ich mit meinen 158 cm hatte durch die vorstehenden Müllberge kaum eine Chance, keine Leiter in Sichtweite, so blieb mir oft nur die Gegenseite, welche sich am Rande der stark befahrenen Straße befand. Da hieß es schnell sein, wenn man nicht von Auto, Bus und sonstigen Großwägen weggefegt werden wollte.
Dies hat nun auch die Stadt erkannt und hatte zuletzt nicht einmal mehr die Möglichkeit ihre Dienste dort weiter aufrechtzuerhalten.

Das muss man sich einmal Bildlich vorstellen! Mit einem Spezialwagen, um die Container leeren zu können, war es nicht mehr möglich, dies wegen der Müllberge tun zu können. Konsequenz – weg mit den Containern.

Als Moralapostel in Jesuslatschen wollte ich mich nie zwängen und tue dies auch nicht, aber mein Verständnis für solches Verhalten der Menschen und wie sie ihren Müll entsorgen, schwankt hier doch gewaltig.

Ob Menschenkot mitten auf dem Weg in unserem Garten, oder gebrauchte Windeln, benutzte Slipeinlagen in den Hecken, aber auch offene Rasierklingen sind längst keine Seltenheit mehr bei uns. Da sind wahrlich die Tüten von McKotz noch das kleinere übel.

Wie mag es wohl bei solchen Menschen zu Hause aussehen? Ich weiß es nicht, aber vermute recht Stark, dass dort höchstwahrscheinlich vom Boden gegessen werden könnte. Dass allerdings mit solch einem Verhalten dafür die Umwelt und Nachbarschaft darunter leiden müssen, darüber wird sich oft gar nicht das Hirn zermartert.

Wenn man nur wüsste, wer diesen Scheiß verzapft, dann würde ich glatt den ganzen Müll in deren Küche ausleeren.

So richtig bewusst wird einem das ganze Ausmaß allerdings erst recht mit Hund. Mit einem Blick schon getötet wird man oft für Dinge verantwortlich gemacht für welche man gar nichts kann. Denn Allseits bekannt dürfte sein, dass die Darmentleerungen der Vierbeiner zu entsorgen sind. Eimer hierfür? – gibt es nicht mehr, weil wieder mal der Mensch meinte, diese per Fußtritt regelmäßig zu entfernen.
Wie wäre es denn mit dem Restmüll, welcher sowieso jeder haben sollte?

So langsam aber sicher kann ich da sehr Sauer werden – AMEN!!!

Weder sitzt Jesus gerade neben mir, noch habe ich mir seine Latschen ausgeliehen, wäre doch auch ziemlich unhöflich von mir ihm bei diesen Temperaturen Barfuß laufen zu lassen. Allerdings hätte ich eine Idee, wie er das Problem lösen könnte, dies allerdings laut aufzuschreiben wäre wahrscheinlich zu makaber, aber er hätte jeden Müllsünder gleich mit entsorgen lassen sollen.
Gemein, ich weiß!

Und fürs nächste Mal hoffe ich, wieder mit positivem beschäftigt zu sein, um dementsprechend auch positiveres hier an dieser Stelle berichten zu können. Denn zum Motzquartier soll es im Blog auf gar keinen Fall mutieren.

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