Fitness und seine Auswirkungen

So schnell kann die Zeit vergehen, denn bereits seit drei Wochen sehe ich nach Jahrelanger Abstinenz wieder regelmäßig ein Fitnessstudio von Innen. 2 bis 3 Mal die Woche heißt es dann Sachen packen, raus aus der Bude und rein in das Reich des Sports.

Begonnen hat allerdings alles zunächst mit meinem Vorhaben und der Entscheidung ob oder ob nicht. Denn von Laufzeitverträgen jeglicher Art hab ich mich schon lange abgewendet, doch hier führt einfach kein Weg dran vorbei und schließlich bekomme ich dementsprechend etwas geboten.

Zwei Studios hatte ich bereits in der engeren Auswahl, Voraussetzung war stets, dass ein wirkliches Fachpersonal bzw. vielleicht sogar ein Arzt vorhanden sein wird. Mit manch Rückenproblemen kommt man bei all den Billig-Studios alla McSchieß-mich-Tod einfach nicht weit und kann daher mehr kaputt als heile machen.

Die Entscheidung war nicht einfach, doch wurde sie mir mehr oder weniger abgenommen. Gitta Gitarre bekam einen Reha-Kurs verschrieben und sie verschlug es ausgerechnet zu einem meiner Favoriten. Gebongt! Das war mein persönliches Zeichen und ich ging direkt mit, meldete mich schnurstracks an und einen Tag später durfte der Trainer mich direkt in seine Mangel nehmen.

Dank ihm erhalte nun auch ich solch einen Rehakurs aufgrund meines Wirbelgleitens. Er selbst ist zwar kein Arzt, aber dafür in diesem Bereich gut Studiert und verwies mich an die Praxis nebenan.

Zunächst wurden neben den vertraglichen Modalitäten Gewicht, Blutdruck, Fettanalyse und schließlich meine Kraft sowie Ausdauer auf dem Prüfstand gestellt. Heraus kam dabei mein hoher Blutdruck, super Kraft dafür ne sehr miese Ausdauer.

Tags darauf fand ich mich wieder im Studio ein, dort ging es dann wirklich ans eingemachte. Nach einem Aufwärmprogramm auf dem Sitzfahrrad ging es direkt an die Geräte. Es galt diesmal herauszufinden wo genau mein Maximum sich befindet. Dementsprechend wird mein Trainingsplan danach aufgebaut. Schwach beginnend kommen wöchentlich neue Gewichte hinzu und nach 6 Wochen erhalte ich das nächste personal Training sowie nach 3 Monaten einen erneuten Rund-um-Check-Up.

Nach anfänglichem Muskelkater habe ich mich inwzischen eingegrooved und dennoch verging kaum ein Tag an welchem ich nicht mit neuen Imputs versorgt wurde. Das heißt, ich scheine wohl in den besten Händen zu sein und fühle mich dort Sau wohl, was ja auch ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des richtigen Centers sein sollte.

Mir wurde beispielsweise erklärt, dass ich mir ein Wirbelgleiten als einen Bruch der Wirbelsäule vorstellen soll, dieser sich in den Bauch verschiebende Wirbel kann durch Training eventuell wieder seine Richtung ändern oder eben zumindest zum Stillstand gebracht werden, was ohne konkretes Bearbeiten der Muskeln und Nerven nicht gelingen würde.

Da im Kraftbereich hauptsächlich nur die großen Muskelgruppen beansprucht werden, empfahl mir mein Coach zu diesem speziellen Rehakurs, welcher gezielt die tieferen und kleineren Muskelpartien durch Wirbelsäulengymnastik in Schwung bringen soll.

Dieser spezielle Kurs muss vom Arzt verschrieben werden und kann anschließend bei der Krankenkasse eingereicht werden, die in aller Regel diesen auch in voller Höhe bezahlen.

Für meine Problematik anscheinend die beste Kombi, da ich mir bzw. meinem Rücken eine Art Korsett verpassen kann und somit weiterhin die Beweglichkeit meines rechten Beines gewährleistet ist. Denn durch die Verschiebung des Wirbels drückt dieser auf Nervenbahnen vom Ischias und strahlt bei zu großer Anstrengung auf das ganze Bein aus.
Schon nach den beiden Check-Ins war ich bereits wieder vollkommen Schmerzfrei.

Da es mir bei der ganzen Sache nicht nur um meinen Rücken, sondern auch um das Gewicht verlieren geht, erhielt ich ebenfalls die Info nach dem Sport für ca. 2 Stunden keine Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Meist gönne ich mir dann meinen Proteinshake welcher sowieso Kohlenhydratreduziert ist, bislang mit Erfolg.

Mein selbstgemachtes Müsli am Morgen, das austauschen von normalem zum Eiweißbrot sowie mein derzeitiger Wasserkonsum von durchschnittlich 2 Litern pro Tag wurden gelobt und ich zum dranbleiben motiviert.

Ob diese oder auch all die Mühen meinerseits zuvor zeigen nun langsam aber sicher ihre Wirkung. So bemerkte ich bereits nicht nur Veränderungen auf der Waage, sondern auch in Gesicht, Arme, Beine und etwas am Bauch. Wobei letzterer sich eher durch das zu groß werden meiner Jeans bemerkbar gemacht hat.

 

Gewichtsverlust in Monat 2:

  • 27. Mai / – 0,7 kg
  • 03. Juni / – 0,2 kg
  • 10. Juni / – 0,8 kg
  • Heute / – 1,2 kg

In der Summe wären das wieder 2,9 kg weniger und in zwei Monaten genau 5 kg weniger auf den Rippen. Yes!!!

Trotz diesen tollen Messbaren Werten konnte ich weitere Vorzüge in meinem Alltag entdecken. So bleibt (zumindest bisher) meine Stimmung eher im Hoch und die Alltagsaktivitäten nahmen ohne großes Zutun ebenfalls mehr an Fahrt auf, Stress lässt ebenfalls mehr als nach. So kann es gerne weitergehen.

Insbesondere die nächsten 4 Wochen werden sehr interessant für mich, da ich nun auf dem Level von vor zwei Jahren angelangt bin und fast nie darunter. Sprich, jetzt kommt’s praktisch darauf an und wenn ich es noch recht in Erinnerung habe, dann müsste spätestens jetzt bzw. demnächst auch für die Außenwelt größere Veränderungen meinerseits sichtbar werden. Ich werde es berichten

 

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