ESC – Special 2016

Beinahe hätte ich den Sendetermin verpasst. Wie gut, dass mich Facebook noch rechtzeitig am Samstagmittag an die Ausstrahlung zum Finale des Eurovision Song Contests 2016 erinnerte.
Zum 61. Mal ging das Spektakel über die Bühne und versprach ein spannendes Programm. Wobei die Show für mich weniger Spektakulär begann, aber sich im laufe der Zeit etwas steigerte. Neben einzelnen Darbietungen war allerdings der Pausenfüller von den beiden Moderatoren Petra Mede und Méns Zelmerlöw, welche uns in ihrer Darbietung zeigten, was ein richtiger ESC-Song braucht. Hätte man diese beiden wählen können, dann hätten sie mit Sicherheit das Ranking am Ende mit weitem Vorsprung angeführt. Da sah selbst Justin Timberlake ganz schön blass mit seinen Songs und Auftritt aus.

Wir konnten alle einen bunten Mix aus den verschiedensten Kostümen der Teilnehmer sehen, die Songs, naja, diesmal nicht ganz so Top. Trotzdem waren ein paar dabei die mich geflasht haben, wie man so schön sagt.
Zum einen gehörte für mich Demi Im aus Australien (wie auch von der Jury zunächst angenommen) auf das oberste Treppchen.

„Man nehme einen Durchschnittlichen Pop-Sound und kombiniert diesen mit einer Videoshow, wie der letztjährige Gewinner“

So, oder so ähnlich lautete die Ankündigung für Russland und ich dachte mir nur, dass dies ja dann gar nichts werden könne. Doch weit gefehlt, der Song gefiel mir persönlich um einiges besser, aber die Videowall mit Zaubercharakter raubte mir tatsächlich vor der Glotze den Atem.

Ebenfalls etwas überrascht war ich auch von Hovi Star mit seinem Song „Made of Stars“. Ein schräger Vogel zwitschert gerne mal schief, doch nicht Hovi, Man konnte sein Potenzial vor allem in den tieferen Lagen hören, das war auch das, was ihn für mich an dritte Stelle katapultierte.

Aber wie zur Hölle konnten die Leute Jamie-Lee auf dem letzten Platz versauern lassen???
Ich weiß und verstehe es nicht. Klar war, dass sie nicht die obersten Treppchen erreichen würde, dennoch lag es ganz sicher nicht an ihr oder ihrem Song. Der Auftritt super, der Song ganz ok. Also völlig unverständlich, da hätte ich doch einige andere Darbietungen eher auf ihrem Platz am Ende der Schlange gesehen als Jamie-Lee.

Nun kennst Du meine persönlichen Highlights und ich habe mir diese ganz dreist genommen und eine Week-Hits-Playlist aus meinen Favoriten erstellt.

Week-Hits #60/2016

01. Dami Im – Sound Of Silence (Australien)
02. Hovi Star – Made Of Stars (Israel)
03. Gabriela Guncikova – I Stand (Tschechische Rpublik)
04. Samra – Miracle (Aserbaidschan)
05. Freddie – Pioneer (Ungarn)
06. Poli Genova – If Love Was A Crime (Bulgarien)
07. Jamie-Lee – Ghost (Deutschland)
08. Michal Szpak – Color Of Your Life (Polen)
09. ZAA Sanja Vučič – Goodbye (Shelter) (Serbien)

10. Donny Montell – I‘ve Been Waiting For This Night (Litauen)
11. Barei – Say Yay! (Spanien)
12. ZOE – Loin d‘ici (Österreich)

13. Sergey Lazarev – You Are The Only One

 

Eines möchte ich abschließend noch klarstellen: Niemand der Künstler war wirklich mies oder hatte irgendetwas verpatzt. Für mich ist es jedes Jahr immer wieder aufs Neue sehr spanend, denn nur beim ESC bekommt man wirklich zumindest im kleineren Rahmen, die Vielfalt der Länder, Künstler und Songs so präsentiert. Der direkte Vergleich gibt es sonst kaum noch wo.

Aber nun ab zur Playlist und einen guten Start in die neue, verkürzte Woche gewünscht.

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