Baue Brücken! – ESC 2015

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen des Eurovision Song Contest, welches am Samstag sein spektakuläres Finale in Wien fand. Zum 60. Mal trafen sich verschiedene Nationen, Länder, Menschen, Jung und Alt um, dem Motto getreu, Brücken zu bauen.

27 großartige Auftritte in einem 4 Stündigen Großspektakels.

 

Auftakt

Angefangen hat alles mit Conchita Wurst, der Siegerin des letztjährigen Events. Nacheinander klinkten sich Rapper, Orchester, Kinderchor und die drei Gastgeberinnen Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun und Alice Tumler mit ein. Das Highlight – Chonchitas Flug über dem Publikum.

 

HIGHLIGHTS

Highlights an diesem Abend gab es viele, doch wurden wir auch bei so manchen ziemlich überrascht. Nachfolgend wollen wir uns auf ein paar dieser Hochlichter genauer anschauen.

 

Ann-Sophie – 0 Points for Germany

Beginnen wir mit unserer Vertreterin Ann-Sophie: Top Stimme, Auftritt ganz ok, für dass, dass sie noch zwei Tage zuvor den Mittwoch aus gesundheitlichen Gründen das Bett hüten musste und alle Auftritte an diesem Tag absagte. Eigentlich kein Grund um mit null Punkten wieder in die Heimat zu fahren.

Es darf nun spekuliert werden, ob bereits die Vorwahlen und der Rücktritt Andreas Kümmerts (welcher ursprünglich den Sieg einheimste) bereits ein schlechtes Omen war.

Nun, so ist das nun mal und wir können alle trotzdem Stolz auf unsere Ann-Sophie sein, die im Übrigen die Niederlage gut und mit Humor einzustecken weiß.

 

Was war denn das, Albanien?

“Liebe Elhaida Dani, dein Song “I’m Alive” war ein netter Song und du bist ein hübsches junges Mädchen. Leider wird dir die Aufregung einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht haben, denn die Töne traftest du kaum.”

Wir wollen hier niemanden herunter buttern, aber etwas Unverständnis durch die Punktevergabe macht sich schon breit. Oder was meint ihr?

 

Polen setzte klare Zeichen

Rollstuhl hin oder her, Handicap ja oder nein, das sind hier nicht die Fragen und das ist das besondere beim ESC. Brücken bauen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Das wollte wohl auch Polens Sängerin Monika Kuszynska mit ihrem Auftritt ausdrücken. Mit Erfolg, eine wunderschöne Ballade die sich wirklich hat hören lassen können.

 

Schweden – Die Hochburg der Musik und jetzt auch des ESC?

Das Schweden musikalisch nicht auf dem Kopf gefallen ist haben bereits unzählige Künstler in der Vergangenheit gezeigt. Nun erobern sie förmlich auch den Song Contest. Erst vor 4 Jahren gewann Loreen mit “Euphoria” das Finale. Måns Zelmerlöw folgte ich dann am Samstag.

Keine Frage, durchschnittlicher gut performter Song, aber zum Sieg brachte ihm definitiv seine Bühnenshow. Gebannt schaute man eher auf die Aktionen und Einblendungen der Männchen, Zeichnungen und Rauchschwaden. Irgendwie einfach aber doch spektakulär.

Der letztendliche Sieg ziemlich überraschend, oder?

 

Italien und Russland – würdige Mitstreiter

Polina Gagarina für Russland und die Jungs von II Volo aus Italien waren würdige Mitstreiter. Zusammen mit Schweden tauschten sie in der ersten Hälfte der Punktevergaben ständig die Plätze. Beides Auftritte, welche einem den Atem raubten und mit Sicherheit die ganze Halle live vor Ort in ihren Bann zogen. Darbieterisch hätte man wohl einer dieser Beiden Anwärter eher auf dem Siegerpodest gesehen.

 

Fazit:

Ob Maraaja aus Slowenien mit ihrem Markenzeichen den Kopfhörern, Israel mit ihrem Golden Boy oder auch die Stimmgranate Bojana Stamenov, es gibt viele Highlights und Sternchen, positives wie negatives, was es an Erwähnungen gebührt. Aber kurz um war der diesjährige ESC etwas für jeden und in jedem Fall ein Muss auch im kommenden Jahr mit dabei zu sein. Sei es vor dem TV, Live vor Ort in Schweden, oder eben bei einem der zahlreichen Public Viewings.

 

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