Es piepste nicht

Heute Früh um 9:15 Uhr begann meine geplante Busreise zum Dok, 24-Stunden lang sollte mich eigentlich ein Blutdruckmessgerät im Alltag begleiten.

Kaum dort gewesen, glücklicherweise konnte ich das Ganze um eine halbe Stunde durch mein früheres Erscheinen vorziehen, ging es dann auch schon ans Werk. Das Teil war ebenso schnell angelegt sowie meine Aufsteh- und Schlafenszeit eingetragen und schon durfte ich gehen.

Auf dem Weg zurück zur Bushaltestelle waltete das Ding seines Amtes und quetschte frohen Mutes meinen Oberarm zusammen. Jedoch nicht wie erwartet von einem vorwarnenden piepen begleitet, was mir persönlich schon mal ganz gut gefiel.

Im Bus sitzend dann versuchte der Messer nach ca. 15 Minuten erneut seine Dienste. Doch diesmal überraschte mich der sehr kurze und eher lasche Impuls, doch gutgläubig wie ich nun mal bin und auf die neueste Technik vertrauend, ließ ich mich davon für weitere zwei Stunden nicht beirren.

Als Linkshänderin war es allerdings eine Herausforderung mein Müsli aus Obst, Chiasamen, Haferflocken und mildem Naturjoghourt herzustellen. Gerade noch geschafft wurde ausnahmsweise mit rechts gegessen, was eine kleine Sauerei um die Schale herum nicht vermeiden ließ.

Auch das Wäsche waschen war heute seltsam, da mir schier der linke Arm einschlief und ich diesen aufgrund des Bandes sowieso kaum bewegen konnte. Aber auch diese Aufgabe meisterte ich letztlich mit Bravour.

Das Teil allerdings gab immer weniger Impulse von sich, so dass ich entschied bis 14 Uhr abzuwarten und das Teil dann abzunehmen. Zwischenzeitlich ging der Saft nämlich komplett aus.

Innerlich wütend packte ich meine sieben Sachen fuhr erneut in die Praxis und gab das Gerät samt anschließender Terminauflösung ab. Zu viel war in den letzten Wochen geschehen, meist mit einem großen Durcheinander versehen, sodass mir nun die Hutschnur riss.

Freundlich aber bestimmt brach ich den Kontakt zu den Menschen dort ab. Denn ein Vieh, dass man mal schnell untersucht und währenddessen noch überlegt wegen Überfüllung der Praxis wieder 1.000 neue Termine zu vergeben, war mir dann etwas to mutch.

Dabei fing alles ganz harmlos an. Durch Gitta Gitarre und schließlich meinem Trainer des Fitness-Studios kam ich zu dieser Praxis. Anfangs ging es um ein Artest zum Rehatraining, welches ich inzwischen ebenfalls 2 mal Wöchentlich absolviere.
Und da ich schon dort war nutzte ich die Gelegenheit eines kompletten Check-Ups und die Dinge nahmen ihren kuriosen und langen lauf.

Nun gut, abgehakt, ein neuer Arzt muss her, wenn überhaupt.
Doch soll es heute eigentlich um die zahlreichen Fortschritte und Veränderungen meines Abnehmprojektes gehen.

Eine davon habe ich bereits oben erwähnt, das Rehatraining.
Kurz umschrieben stellt dieser Kurs eine Wirbelsäulengymnastik dar, die vor allem die tieferen Muskeln von Rücken, Beine und Bauch beanspruchen. Mit Peziball, welcher mir schon oft neben dem Balance Pad zum Verhängnis wurde sowie Theraband, Tennisball und einem kleineren weichen Ball zum zerquetschen geben wir jede Woche unserem Rücken eine neue Stabilität.

Schmerzhaft wie Entspannend, aber auch Anstrengend vollzieht sich mal mehr mal weniger das besondere Trainingsprogramm. Ich nenne es gerne

„Zuckerbrot mit Peitsche“

Zumal auch der Trainer weiß wie er uns Foltern und dabei dennoch motivieren kann. Erst letzte Woche meinte er zu mir, dass man mir gar nicht anmerken würde, dass ich irgendwo am kämpfen wäre. Wort- und Fassungslos starrte ich ihn nur an und stammelte etwas von wegen der technischen Umsetzung dieser Übungen. Dachte mir aber, ob er wohl meine regelmäßigen Fast-Stürze vom Ball und dem (auch nach 3 Sitzungen) nicht vorhandenen Gleichgewichtssinn bemerkt habe. Sah er denn bei der Abschlussentspannung nicht wie meine Gliedmaßen wie Kuhschwänze wackelten und ich diese nicht zum Stillstand bringen konnte?

Ich denke schon, genau so etwas ist für mich „Zuckerbrot und Peitsche“. Dennoch gehe ich gerne hin und genieße jedes mal sein Coaching, der überall seine Augen hat.

Selbst im Fitnessbereich wenn man ihn nirgends sieht, schaut er plötzlich rein und korrigiert dich aus der Ferne, davonlaufen? – zwecklos!

Weitere Veränderungen ergaben sich bei mir allerdings auch in der Ernährung. Um genau zu sein speziell dem Trinken von Wasser. Kurioserweise ist es inzwischen ein leichtes für mich bis zu 3 Liter pro Tag zu mir zu nehmen. Allerdings musste ich wegen Unverträglichkeiten das gefilterte Leitungswasser durch mein Altbewährtes Vio ersetzen.

Gewichtsspezifisch erlebte ich in den vergangenen Wochen eine Berg- und Talfahrt. Schuld daran war unter anderem die weibliche Menstruation, die gerne mal locker über 2 Kilo drauf packt, zum Glück aber hinterher wieder mit sich nimmt.

Da aufgrund von diesen kuriosen häufigen unnötigen Arztbesuchen mein Training leider nur 1 x absolviert werden konnte hoffe ich nun in den nächsten wieder so richtig Gas geben zu können.

Daten,, Zahlen und Fakten wird es daher schon bald wieder geben.

Bis dahin eine gesunde, Sportreiche Zeit!

 

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