ESC2017

Celebrate Diversity – ESC 2017/1

„Feire die Vielfalt“

Dieser Slogan hätte glatt von mir und einem meiner Projekte sein können. Individualität und Vielfalt scheint ein Jahresthema zu sein. Mit „Celebrate Diversity“ verbindet der diesjährige Eurovision Song Contest wieder einmal sämtliche Nationen und mich rechtzeitig mit dem Fernseher.

Denn anders wie im letzten Jahr bekam ich rechtzeitig Wind von dem Spektakel und ziehe mir erstmalig die beiden Halbfinale am 9 und 11. Mai rein.

In den „Semifinalen“ wie sie die Macher nennen, treten jeweils 18 Länder gegeneinander an, wovon lediglich 10 in das Hauptfinale am Samstag ihre Teilnahme sichern können.

Fix dabei sind neben Deutschland noch das letztjährige Gewinnerland Ukraine sowie Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew nehmen somit 42 Nationen insgesamt teil, von diesen wandern per Tele Voting 26 direkt ins Finale.

 

Erstes Halbfinale

Individuell? Ja, war es.
Vielfältig? Auf jeden Fall.
Bunt? Oh ha, aber wie.

Das erste Halbfinale erfüllte alle Slogan Kriterien haargenau. Doch musikalisch kam ich mir in der ersten Hälfte eher wie beim Doc für Harrnentschlackungen oder auf dem langweiligsten Konzert der Welt vor.
Nichts für ungut, schließlich wird jeder der Teilnehmer mehr als aufgeregt gewesen sein, somit haben meine primären Äußerungen wahrlich nichts mit dem Können der Sänger und Sängerinnen zu tun, denn die gaben alle ihr Bestes.

Viele Balladen, Ethno-Pop und so manch undefinierbarer Style bekamen wir Zuseher zu hören. Glücklicherweise lockerte sich das Ganze nach hinten hinaus etwas auf.

In Erinnerung bliebt mir beispielsweise Polens Kasia Mos, allerdings eher auf ihr Outfit bezogen. Ein wunderschönes Kleid in Weiß, welches auf einer Seite Trägerlos und somit ihre Halbe Brust zum Vorschein kam. Der Song selbst eine Ballade mit Leidenschaft gesungen, doch wer nicht nur hört, sondern auch Blickt, der wandert eben eher nach unten. Schade.

Richtig extravagant kam dagegen Slavko Kalecic aus Montenegro daher. Leichte Popmusik, Glitzerhose unten Schwarz-Transparent oben herum und ein wedelnder Zopf, der dem eigentlichen Song fast die Show stahl.

Musikalisch etwas besser am Start und noch Individueller präsentierte sich Dihaj aus Aserbaidschan. Stark geschminkt mit Pferdekopfpartner auf einer Leiter stehend gab sie ihre Popnummer „Skeletons“ zum Besten.

Herausstechend und überraschend kam auch Salvador Sobral daher. Eher kindlich und schüchtern wirkend sang er seine Jazz-Ballade „Amor Pelos dois“ (Liebe für zwei). Der Song wurde von seiner Schwester komponiert. Diese sang bei den Proben den Titel, da ihr Bruder aus gesundheitlichen Gründen am Herzen erst zum Halbfinale dabei sein konnte.

Richtig aufgeatmet hatte ich persönlich dann bei Moldau. Die Formation SunStroke Project lieferten erneut mit Trompete und Bräuten eine geile Show, die Stimmung bringt, ab.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder mit einer Videoshow beglückt. Diesmal stecken allerdings Zypern mit ihrem Hovig Demirjian und dem Song „Gravity“ dahinter.
An den 2015 teilnehmenden Mèns Zelmerlow kommen sie allerdings auch noch nicht ganz heran.

Die Farbe Weiß hat es wohl so einigen Künstlern angetan. So auch Griechenlands Demir mit „This is Love“. Grandiose Stimme, ein ernstzunehmender Song und für mich schon jemand in den vorderen Rängen des Finales.

Diesen waren jetzt nur ein paar von den insgesamt 18 Darbietungen. Alle Auftritte kannst du auf der ESC Website noch einmal ansehen.

 

Aber wer kam jetzt weiter und wer musste die ESC-Bühne für dieses Jahr räumen?

Wir dürfen uns am Samstag auf Schweden, Australien, Belgien, Aserbaidschan, Portugal, Griechenland, Polen, Moldau, Zypern und Armenien freuen.

Verabschiedet haben sich gestern daher Georgien, Albanien, Montenegro, Finnland, Island Tschechische Republik, Slowenien sowie Lettland.

Bleibt nur noch abzuwarten wen es Morgenabend ab 21 Uhr auf One und im Livestream des ESC trifft, der weiterkommt oder gehen darf.
Der Vorschau zufolge wird getanzt und auf Brettern gesurft. Ich bin sehr gespannt und erzähle am Freitag mehr davon.

Bis dahin dir eine schöne Zeit

Deine

Nadine

4 Gedanken zu “Celebrate Diversity – ESC 2017/1

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