Adventskalender 15 & 16

Adventskalender 15 & 16/2016: Umgeworfene Planungen

Mir geht es so mit Planungen wie vielen anderen mit ihren Vorsätzen fürs neue Jahr.
Persönlich halte ich ja nicht viel von diesen Neujahrsvorsätzen. Mir sind aktuelle und spontane Aktionen weitaus lieber bzw. g<ehören gewünschte Veränderungen nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt gewählt, sondern eben möglichst Zeitnah.

Auch hier auf meinen Seiten plane ich nur bedingt. Will heißen sobald eine Idee geboren ist, wird diese umgesetzt und zwar eher kurzfristig.

 

Bestes Beispiel dieser Adventskalender hier.

Meinen Block bereits Anfang November mit den verschiedensten Aktionen beschriftet und einigermaßen in die jeweiligen Tage gepackt, so dass nicht ähnliche Veranstaltungen geballt hintereinander aufgereiht werden.
Dabei war es mir wichtig die passenden Texte direkt auch zu diesen gewählten Tagen zu erstellen.

Nun bin ich schlauer und werde (sollte ich dies im kommenden Jahr wiederholen) doch das Ein oder Andere anders machen. Hierzu gehören beispielsweise schon vorgefertigte Texte, sprich sobald die Idee das Licht der Welt erblickt hat.

Denn wie so oft, ich hätte es wissen müssen, werden meine Vorhaben mal wieder etwas durchkreuzt.
Zugegeben ich konnte nicht ahnen dass ein Krankheitsfall in der Familie eintreten würde der uns alle in Atem hält, oder dass ich (wie z.B. Heute) meinen Kopf gerade noch so auf meinem Hals tragen kann bevor er mir direkt auf die Tischplatte vor Müdigkeit fällt.

Vielleicht kennst du es ja selbst in anderen oder gar ähnlichen Situationen?

Man vergisst einfach zu oft, dass es manchmal Tage gibt an welchem der Kopf durch solch Gegebenheit leer bleibt und alles ins Stocken gerät.

Meine vorgemerkte Liste existiert noch, doch oben genannte Erfahrungen und die Erkenntnisse bei der Durchführung dieser Aktion haben diese ToDo’s längst durcheinandergewürfelt.

Ich könnte mich wegen den Tatsachen jetzt aufregen und mir sagen

 

Wieder mal typisch ich

 

doch das tue ich nicht. Denn ich glaube dass alles eben seinen Sinn hat und insbesondere die Internette Welt hier auch mal sehen soll, dass hinter jedem Projekt, egal wie groß oder klein, noch ein Mensch oder mehrere Leute stecken.

Ganz besonders kann man dies in dem Bereich all der Shoppingplattformen sehen. Ganz spontan fallen mir hier noch all die Jungunternehmer ein, oder all jene die so großspurig behaupten, dass man ja immer und zu jeder Zeit in den Sozialen Medien parat stehen sollte.

Insbesondere die letzten Wochen zeigten mir, dass durch dieses ganze Perfektionistische Getue und Präsent sein die Gesellschaft immer mehr vergisst, dass letztlich doch alles von Menschenhand erledigt oder eben in die Wege geleitet werden muss, möge es noch so ein großes Unternehmen sein.

 

Um ein konkretes Beispiel zu nennen greife ich in meine Privatkiste:

Eines unserer Kids wünscht sich unbedingt so ein Hatchimal-Ei. Den meisten dürfte bereits bekannt sein, dass diese Eier so heiß begehrt sind, das diese meist überall ausverkauft sind. Sind sie einmal vorrätig, dann heißt es sofort zuschlagen, denn 15 Minuten später könnten sie direkt wieder komplett ausverkauft sein. Hier braucht man als Konsument Durchhaltevermögen.

Die Händler taten und tun alles um an das begehrte Spielzeug zu gelangen, Hersteller kommen Weltweit schon gar nicht mehr mit der Produktion hinterher. Doch was macht manch Kunde? Er schimpft munter auf die Shopbetreiber ein, übersieht sogar das Enddatum eines Sonderangebotes und versucht allen Ernstes den Händler seines Vertrauens zu überreden ihm das Gute Stück weiterhin zum Dumpingpreis anzubieten.

Ich wette mit dir, dass weder die Hersteller noch die Händler mit so einem großen Auflauf gerechnet haben. Klar freuen sie sich über die vollen Kassen, aber was hier abgeht seitens mancher Kunden, da kann ich nur den Kopf schütteln.

Gut, ich habe leicht reden, denn ich konnte mir so ein Ei ergattern und freue mich auf die Kinderaugen, welches dieses Toy zu Heilig Abend auspacken darf.

Du merkst schon, hier ist nun wieder so ein Bewusstseinsposting von mir, welcher hoffentlich die Richtigen etwas wachrütteln soll.

Um auf die missratene Planung zurückzukommen, dient aber auch letzteres Beispiel ganz gut. Denn wir können einfach nicht immer alles planen und wir können auch nicht Hellsehen und den genauen Erfolg oder Misserfolg abschätzen.

Wenn also Vorsätze, dann am besten Zeitnah und die Planung mal etwas kürzer halten als direkt einen Jahreskalender vollzuspamen, der letztlich durch verschiedenste Umstände sehr schnell zunichte gemacht ist.

Ich will damit eigentlich nur ein jeden Einzelnen appellieren: Bleibe hin und wieder im Hier und Jetzt höre auf dein Herz und schau hin was es JETZT will und nicht erst zum neuen Jahr.

Und bei all dem Weihnachtsstress, den anscheinend so einige haben, denke immer daran, dass immer Menschen hinter einer Sache stehen und somit „mal eben schnell“ nicht immer möglich ist.

Das Leben ist viel zu schade um nur in Hast und Ungeduld zu versinken.

In diesem Sinne einen wunderschönen Restabend!

Deine
Nadine

 

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