1. Adventskalender

Adventskalender 01/2016: Der Atem der Zeit

Oh ja, es ist schon wieder soweit. Wir schreiben heute den 1. Dezember 2016 und das heißt, der Adventskalender will gestartet werden.

Normalerweise sollte ihm schon eher gebührt werden, mit allem drum und dran. Doch das Leben spielt nicht immer die geplanten Regeln. So steige ich ausnahmsweise direkt in das Geschehen ein.

Aus aktuellem Anlass möchte ich auch nicht direkt mit einem der geplanten Gewinnspiele beginnen, sondern zunächst mit einem anderen Part.
Denn ab und an wird es auch Geschichten, Rezepte und (so wie eben heute) Denkanstöße geben.

 

Der Atem der Zeit

Sowohl die Zeit als auch der Atem sind für uns Menschen so kostbar, dass wir diese Facetten des Lebens erst dann wahrnehmen, wenn fast alles zu spät oder zu stressig zu werden scheint.

Meinen persönlichen Klatscher bescherte mir das Leben in der vergangenen Woche, als ich ein Familienmitglied mit Atemnot ins Krankenhaus bringen, Tagelang auf Intensivstation besuchen und bis heute deren Angelegenheiten regeln durfte/darf muss.

Die Gesundheit hat manchmal so ihre Tücken und wenn du plötzlich miterleben musst wie der Atem eines Menschen nur mit Künstlicher Hilfe bewerkstelligt werden kann, nimmt das Leben auch als Zuseher eine plötzliche Wendung mit sehr bewussten Folgen.

Gerne wird darauf hingewiesen wie wichtig unser Atem ist, doch ist man auch schnell von solcher Versen, Sprüchen und Co. genervt.
Denn ich fragte mich oft in den letzten Tagen

„Was nützen mir all die Zeilen, wenn das Leben einem genau diesen Atem nimmt, obwohl der Mensch noch nicht einmal etwas falsch gemacht hat und es uns alle treffen kann?!

Doch umgekehrt weiß ich derlei Spruchbänder wieder mehr zu schätzen, denn der Alltag raubt uns gerne den Atem und verschafft uns Stress ohne Ende. Da braucht es manchmal derlei Verse.

Und mal ganz ehrlich: Lieber lese ich mir tausendfach solche durch, als einen Lieben Menschen mit Sauerstoffmaske im Krankenhaus zu besuchen.

Bewusster Leben ist hier das Stichwort und die Adventszeit eignet sich hierfür hervorragend.

Kurioserweise leben viele Menschen diese auch in dieser Zeit. Andere wiederum verfallen in völligen Weihnachtstrubel.

Und hier kann ich nur an jeden appellieren einen Gang runterzuschrauben.
Insbesondere appelliere ich daran, dies nicht nur zur Christzeiten sondern auch darüber hinaus stets darauf zu achten, auf sich und seine Gesundheit zu schauen.

Vor kurzem erst freuten sich einige Menschen in den sozialen Medien über die ersten Schneeflocken. Andere machten sich genau über diese Leute lustig.
Dabei sollten genau diejenigen einmal darüber nachdenken auch ihre eigene Freude, und mögen sie noch so Lapidar wie der erste fallende Schnee sein, laut auszudrücken.

Der Himmel mit seinen Wolken, Vöglein, der Sonne, dem Mond und den Sternen. Wir sollten alle wieder lernen die Natur, Menschen und Gegebenheiten anzunehmen und mit allem was wir haben auch wahrzunehmen.
Ja sogar in die Welt hinausschreien, damit auch andere wieder daran erinnert werden.

Alles kann so schnell vorbei sein, die Bilder und das Leben können sich so schnell wenden, alles kann so schnell vorbei sein.

Es mag alles geschwollen und esoterisch klingen, aber wenn du an einer gewissen Schwelle anklopfst (und wenn auch nur als Beobachter) dann kommt dir all das geschriebene wieder in den Sinn und du denkst nach.

Mit meinen ersten Adventstürchen möchte ich dir also Bewusstheit für dein Leben schicken, der Atem sollte dich automatisch durch das bewusste Leben führen und nicht an einer Maschine hängend.

Also Lebe bewusst, denn jeder Tag kann dein Letzter, ohne Vorwarnung und Kompromisse, sein.

Ich schreibe dies so deutlich weil es hier bei uns genau so war bzw. ist. Ein junger Mensch ohne Vorwarnung und Anzeichen kämpfte kurzzeitig um sein Leben.

In diesem Sinne und voller Bewusstheit wünsche ich dir nun einen herrlichen ersten Dezembertag.

Deine Nadine

 

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