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Ich sitze vor meinem Laptop, endlich wieder in meiner Küche. Denn das WLan hat mich wieder bzw. ich das Kabellose Netz.

Parallel läuft, wie immer, Musik, diesmal allerdings aus besagten Laptop. CD-Player und Fernsehen sowie Handy und Tablet können somit etwas mehr und länger ausschnaufen.

Mir wird gerne nachgesagt, dass ich musikalische Gerätschaften durch die intensive Nutzung vergewaltige. Ganz so schlimm wird’s ja hoffentlich nicht sein, denn ich gehe sehr liebevoll mit meinen elektronischen Heiligtümern um.

Das war bei mir schon immer, dass man mich als Verrückt erklären könnte, kam mir bis Dato noch nicht zu Ohren, aber hinterrücks bestimmt mit Sicherheit 😊

Aber mal ehrlich:

Lieber auf diese Art verrückt als in so manch anderer Hinsicht.

Es gibt ja viele Verrücktheiten auf dieser Welt. Bunte Hasen die einem Outfittrend nach dem anderen mitmachen und öffentlich aufs übelste präsentieren müssen. Wieder andere nutzen ihre Gelegenheit und fressen sich durch den Dschungel an jeglichem Getier satt und wieder andere ziehen sich Blank um ja irgendwie in die Presse zu kommen.

Von alledem bin ich zum Glück weit entfernt. Was juckt es mich, wer wie denkt, oder ob durch meine Aktionen irgendwer aufmerksam wird.

So kam bei mir stets zuerst die Musik und dann meine mir selbst auferlegte Musik-Challenge „Auf dem Weg zu 1. Mio. Songs“.

In den sozialen Medien hast du vielleicht schon Wind davon bekommen, denn seit fast einem Jahr befinde ich mich in diesem ganz speziellen Universum.

Zugegeben, ich hab mir da ganz schön was eingebrockt, denn natürlich gibt es da noch den Alltag, sämtlich Termine und manchmal möchte man einfach seine Ruhe und sich auf anderes konzentrieren, normalerweise.

Die härte dieser Aufgabe wird mir immer dann bewusst, wenn an einem Tag plötzlich so viel los ist, dass ich gar nicht (nicht einmal nebenbei) zum Hören und zählen kommen.

Doch es gibt auch die Kehrseite, so wie Gestern beispielsweise.

Zwischen 50 und 120 Songs pro Tag komme ich regelmäßig. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel und so geschah es am gestrigen Sonntag das ich auf sage und schreibe

229 Songs kam

Somit habe ich meinen persönlichen Tagesrekord zum zweiten Mal gebrochen. Seit November kam ich nicht mehr über die 200er-Marke.
Was so ein freier Tag alles ausmachen kann?!

Klingt vielleicht blöd, aber es erfüllt mich tatsächlich mit Stolz, zumal ich genau weiß, dass dieser Wert nicht mehr so schnell zu knacken sein wird.

Ab Morgen warten neue Aufgaben auf mich, die mich meiner Wohnung fernbleiben lassen wird und ich somit bis Mitte Juli, wenn nicht noch länger, an meinem Vorhaben etwas ausbremsen könnte.

Aber egal, ich mache weiter und sollte es tatsächlich so sein, dass ich die Millionen erst zu meinem 67 Geburtstag erreichen sollte, diese Aufgabe bleibt!

Ursprünglich wollte ich über die Challenge erst zum 1-Jährigen hier groß erwähnen, das werde ich auch tun. Da beantworte ich dir wie ich die Challenge umsetze und wieso, weshalb warum (wobei letztere keine wirkliche Begründung haben).

Für den Moment wollte ich einfach mein gestriges Hochgefühl mit allen teilen, die genau so oder ähnlich Banane sind wie ich

In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Restabend, komme gut in die neue Woche

Deine
Nadine

 

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